Stiftung Warentest testet Mundduschen

1
2
3
Die Munddusche hat Stiftung Warentest bislang noch nicht detailliert geprüft. Allenfalls in der Ausgabe vom April, im Jahre 2005, erlaubt sich Stiftung Warentest generelle Anmerkungen zur Zahnpflege im Allgemeinen und zu Mundduschen im Speziellen. Untenstehend finden Sie eine redaktionelle Zusammenfassung zu deren Testbericht, welcher auch unter test.de einsehbar ist, und sich ursprünglich im weitesten Sinne mit der Zahnseide beschäftigt. Über eine aktuellere Untersuchung und einen Mundduschen Test durch Stiftung Warentest werden wir Sie im gegebenen Fall selbstverständlich an dieser Stelle informieren.

Stiftung Warentest: Mundduschen zur Ergänzung der täglichen Zahnreinigung

Stiftung Warentest bescheinigt der Munddusche in Ihrer Untersuchung nur begrenzte Vorteile. In jedem Fall sollte man sich nicht auf das Gerät als einziges Produkt zur Zahnpflege verlassen.

Die Munddusche, so urteilt Stiftung Warentest, ist grundsätzlich in der Lage Speisereste zu entfernen, Zahnzwischenräume zu reinigen und gelöste Zahnbeläge zu entfernen. Gegen anhaftenden Zahnbelag kommt der Wasserstrahl allerdings nicht an. Hier empfiehlt Stiftung Warentest die Munddusche mit einer Bürste vorab zu bearbeiten. Damit können dann schließlich auch schwer zu erreichende Stellen im Mundraum mit der Munddusche gereinigt werden. Selbst bei Zahnersatz, Brücken oder einer festen Zahnspange weiß die Munddusche nach vorhergehendem Putzen zu überzeugen.

Allerdings, so betont Stiftung Warentest, ist die Munddusche hier als Ergänzung anzusehen. Um sorgsames Zähneputzen und die Anwendung von Bürste, Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürsten wird man auch mit einer Munddusche nicht herum kommen. Eine aktuell sehr beliebte und über Amazon.de häufig gekaufte Munddusche, die im Übrigen zugleich die Vorteile einer Munddusche mit der einer elektrischen Zahnbürste mit rotierendem Bürstenkopf vereint, ist das Braun Oral-B Professional Care Mundpflege Center 3000.

Stiftung Warentest schränkt Benutzung der Munddusche im Einzelfall ein

Die Anwendung einer Munddusche schränkt Stiftung Warentest bei Menschen, die für eine Endokarditis (Herzinnenhautentzündung) empfänglich sind, ein. Hier sollte, ebenso wie bei Patienten mit künstlicher Herzklappe, wegen Infektionsgefahr vom Einsatz einer Munddusche abgesehen werden. Die Gefahr geht dabei vom Wasserstrahl aus, der unter Umständen eine winzige Verletzung der Zahnfleisches provozieren kann, durch welche Erreger schließlich in die Blutbahn gelangen können. Im Einzelfall wird Sie Ihr Zahnarzt hier sicher gerne beraten.